Ein mutmaßlicher Autodieb aus Nordrhein-Westfalen ist nach rund 700 Kilometern Fahrt auf einem Jäger-Hochstand in Vorpommern festgenommen worden.

Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, wollten Beamte den 22-Jährigen am Donnerstag bei Anklam kontrollieren, weil er sehr langsam fuhr. Der Fahrer aus Litauen gab zunächst Gas, ließ den Wagen dann stehen und rannte weg. Ermittlungen ergaben, dass das Auto im Wert von 75.000 Euro in der Nacht im nordrhein-westfälischen Moers gestohlen worden war. Der Gesuchte wurde in einem Hochsitz gefunden.

Die Staatsanwaltschaft soll nun entscheiden, ob ein Haftbefehl gegen den Fahrer beantragt wird. Die Autobahnen im Nordosten gelten laut Polizei als Transitrouten für Autodiebe nach Osteuropa.

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(dpa)