Rachel Henry Fahndung
Foto: Maricopa County Sheriff's Office via AP

Eine grausame Tat hat sich in den Vereinigten Staaten ereignet! Rachel Henry aus dem US-Bundesstaat Texas hat ihre drei Kinder getötet. Ihr dreijähriger Sohn setzte sich noch für seine Schwester ein, bezahlte aber ebenfalls mit ihrem Leben.

Wie der US-Sender „Fox“ berichtet, wurde die Polizei von South Phoenix am Montagabend verständigt und als die Beamten am Tatort ankamen, fanden sie ein Bild des Grauens vor. In der Wohnung waren drei tote Kinder.

Nur wenig später gestand Mutter Rachel Henry, dass sie ihre Kinder Zane, Mireya und Catalaya getötet hat. Die 22-Jährige versuchte gar nicht, ihre Taten zu vertuschen oder falsche Fährten zu legen – stattdessen schilderte sie detailliert, was sie gemacht hat.

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Während sie mit ihrer einjährigen Tochter spielte, legte sich die Mutter auf sie und drückte ihr Körpergewicht auf das Kleinkind. Als sie merkte, dass das Mädchen kaum noch atmen konnte, hielt sie mit ihrer Hand den Mund zu – bis die Einjährige letztlich erstickte.

Der dreijährige Sohn versuchte noch, seine Mutter davon abzuhalten – seine „Nein“-Rufe und Schläge hatten aber keine Wirkung. Danach wandte sich Henry dem Jungen zu und sorgte ebenfalls für sein Ersticken, indem sie ihm Mund und Nase zuhielt.

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Er kniff und kratzte seine Mutter noch, um zu versuchen, sie irgendwie von ihrer Tat abzubringen. Henry soll aber währenddessen sogar gesungen haben – offenbar um sich und ihre Kinder noch zu beruhigen.

Ihr drittes Opfer war dann das jüngste Kind, ein erst sieben Monate altes Baby. Sie fütterte die 22-Jährige sogar noch und wartete, dass sie friedlich einschlief. Doch auch das dritte Kind sollte danach nicht mehr aufwachen – auch ihr wurde der Mund so lange zugehalten, bis die Atmung aussetzte.

Nachdem Henry alle drei Kinder getötet hatte, legte sie die drei Leichen auf die Couch in ihrem Wohnzimmer – wahrscheinlich, damit es den Anschein machte, dass sie schlafen würde. Kate Gallego, Bürgermeisterin von Phoenix, bezeichnete die Tat als „grausam“ und „einen Albtraum“.

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Im Anschluss an ihr Geständnis wurde die 22-Jährige kurz dem Haftrichter vorgeführt. Allerdings wird es erst am 31. Januar eine ausführliche Verhandlung geben. Ihre Kaution wurde auf umgerechnet 2,7 Millionen Euro ausgesetzt.

Leute aus dem Umfeld der Mörderin gaben an, sie hätte sich in den Tagen vor der Tat komisch verhalten. Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie offenbar immer mehr den Drogen verfallen und war süchtig nach Crystal Meth. Ob sie zum Tatzeitpunkt unter Drogeneinfluss stand, steht noch nicht fest.