Für die „Art Basel“ gilt die höchste Sicherheitsstufe. Und das nicht ohne Grund: Auf der bedeutendsten Kunstmesse der Welt werden Werke im Wert von bis zu 20 Millionen Dollar ausgestellt. Eines der Exponate wurde nun zerstört von einem dreijährigen Mädchen!

Da haben sämtliche Vorkehrungen wohl versagt. Wie die „Bild“ berichtet, saß das Kleinkind in einem Kinderwagen und wurde von der Mutter durch den Stand einer Galerie geschoben. Dort war auch das Plastik-Kunstwerk „Fliege“ ausgestellt.

Plötzlich passierte es: Ein Rumms, ein Scheppern, ein Klirren. Die Fliege lag auf dem Boden, und ihr ging es gar nicht gut. Die Flügel der 50.000 Euro teuren Kreation waren abgebrochen, nachdem das Kind sie vom Sockel geschmissen hatte. Offenbar konnte dieses leblose Ding nicht fliegen.

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Die Aufruhr war groß. Spitze Schreie folgten, die Galeriemitarbeiter versetzte die Aktion sofort in Schockstarre. Auch die Mutter war völlig mitgenommen und den Tränen nahe. „Sie müssen hier warten. Bleiben Sie bitte!“, wurde sie aufgefordert.

Die kleine Täterin blickte derweil schuldbewusst drein, während die Mutter ihre Personalien bei den Galeristen abgeben musste. „Das Problem ist ja weniger, wer für den Schaden aufkommt“, kommentiert eine Berliner Galeristin. Es sei einfach nie wieder „das unberührte Werk von davor“.