Foto: Vera Petrunina/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Ein Vater ist in Großbritannien wegen der Planung eines Säureangriffs auf seinen dreijährigen Sohn zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Der 40-Jährige sei „der Anstifter und Planer“ der Attacke gewesen, begründete Richter Robert Juckes am Mittwoch das Urteil.

Zudem wurden fünf weitere Männer im Zusammenhang mit dem Angriff verurteilt. Selbst „kampferprobte Strafrichter“ seien angewidert gewesen, als sie von der Attacke auf „einen Dreijährigen mit Schwefelsäure“ gehört hätten, sagte Juckes.

Die Tat ereignete sich im Juli 2018. Der Vater heuerte laut Staatsanwaltschaft die anderen Männer an, um seinen Sohn in einem Geschäft in der englischen Stadt Worcester anzugreifen. Einer der Männer spritzte dann aus einer kleinen Plastikflasche Säure auf den Jungen im Kinderwagen. In einer Stellungnahme teilte die Mutter des Opfers mit, ihr Sohn sei zwar „okay“ und ein fröhliches Kind, aber „fürs Leben gezeichnet“.

Laut Staatsanwaltschaft hatte der aus Afghanistan stammende Vater mit der Tat beweisen wollen, dass die Mutter nicht in der Lage sei, sich um den Jungen zu kümmern. Sie hatte sich 2016 von ihm getrennt. Der Richter nannte die Tat einen „monströsen Vertrauensmissbrauch“.

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(AFP)