Immer wieder sorgt die Tierschutzorganisation Peta mit kontroversen Aktionen für Schlagzeilen. In diesem Fall haben sich Aktivisten mit einem Grill in deutsche Innenstädte gestellt – darauf ist ein Hund zu sehen. Doch was steckt dahinter?

In Deutschland ist es ein eher seltenes Bild, Hunde gegrillt zu sehen – im Gegensatz zu Ländern wie China. Allerdings geht es der Organisation um den Schutz aller Tiere. „Es macht keinen Unterschied, ob das Fleisch auf unseren Tellern von einem Hund, Rind oder Hund stammt – denn alle Tiere leiden gleich“, sagt Jens Vogt von Peta der „Mitteldeutschen Zeitung„.

Statt das Schlachten von Tieren zu fördern, hofft Vogt, dass die Deutschen künftig auf „lieber Gemüse oder Fleischalternativen“ setzen. „Mit unserer Aktion appellieren wir an das Mitgefühl der Menschen“, erklärt der Aktionskoordinator.

Allerdings handelt es sich selbstverständlich um die gegrillten Hunde in den Innenstädten von Jena, Erfurt, Halle und Magdeburg um Attrappen. „Wenn sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“, lautet das Motto der Aktion. Für den Tierschutz nimmt sich Peta nun also den besten Freund des Menschen vor.