Foto: Shutterstock/Dziobek
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Die brutale Prügelattacke auf einen VHS-Schüler am Niederrhein war nach Polizeiangaben möglicherweise ein Racheakt. Der Hauptverdächtige habe in seiner Vernehmung behauptet, dass er vorher von dem 17 Jahre alten Opfer geschlagen worden sei, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der 21-Jährige soll wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Er sei wegen Drogen- und Eigentumsdelikten polizeibekannt.

Der 21-Jährige soll zusammen mit zwei 19 und 22 Jahre alten Männern am Mittwochabend in den Kurs geplatzt sein und den 17-Jährigen mit einem Schlagstock und einer Stange schwer verprügelt haben. Einer von ihnen hat nach Angaben der Polizei mit einer Druckluftwaffe auf den Rücken den Opfers geschossen. Nach einer ambulanten Behandlung konnte der 17-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen.

Die beiden 19 und 22 Jahre alten mutmaßlichen Helfer des Hauptverdächtigen sollten freigelassen werden. Eine 17-Jährige, die während der Prügelaktion auf dem Flur gewartet haben soll, hatte schon vorher gehen dürfen.

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(dpa)