„Mit eigener Sterblichkeit konfrontiert“: Impfskeptiker ändert nach Corona-Erkrankung seine Meinung

Zunächst war Brent Whalen skeptisch, was eine Impfung anging. Nachdem er an Corona erkrankte, hat er seine Meinung geändert.
Krankenhaus Intensivstation Beatmung
Foto: Peter Kneffel/dpa
Krankenhaus Intensivstation Beatmung
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Brent Whalen war skeptisch, was eine Impfung anging. „Ich dachte, es sei eine Art Verschwörung, dass in zehn Jahren hundert Millionen Amerikaner an einer seltenen Krankheit sterben würden, weil es keine Langzeitstudien darüber gab, was der Impfstoff bewirken würde“, wie der 54-Jährige in einem Interview mit „fox19“ erklärt.

Inzwischen aber hat er seine Meinung geändert. Der Grund wird wohl in einem 35-tägigen Krankenhausaufenthalt liegen. Sechs Tage davon lag er auf der Intensivstation. „Man wird mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Man weiß einfach nicht, ob man noch fünf oder zehn Minuten durchhalten kann“, so Whalen.

Dabei war Whalen zuvor nicht wirklich skeptisch, wohl eher faul. Als er schließlich Konzertkarten angeboten bekam, für die eine Impfung oder ein negativer Test erforderlich waren, beschloss er, sich impfen zu lassen. Einen Tag nach seiner Impfung mit  Johnson&Johnson wurde er aber krank.

Lunge dauerhaft geschädigt

Zunächst schob er dies auf die Impfung, dann aber ging es rapide bergab. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, mit Sauerstoff versorgt und seine Schwester erkundigte sich bereits, ob er sein Testament und alle weiteren Angelegenheiten geregelt habe. „Es ist so schwer, wenn man da liegt und nicht weiß, was passieren wird, und die Krankenschwestern einem sagen, dass sich die Werte nicht mehr verbessern.“

Mittlerweile hat er sich lange erholt, seine Lunge aber ist laut dem Portal dauerhaft geschädigt. Daher muss er nun Atemtherapien machen. „Informieren Sie sich über die Fakten, wägen Sie die Konsequenzen ab, denn ich sage den Leuten, dass es vielleicht ein paar Langzeitfolgen gibt, aber ich weiß, dass dieses Virus Sie jetzt töten wird und Sie später keine Zeit mehr haben“, so Whalen.

Inzwischen fordert er andere Menschen auf, sich impfen zu lassen, als davon abzuraten. „Denken Sie an die Menschen, die auf Sie angewiesen sind, die Sie lieben und sich um Sie sorgen, und überlegen Sie, was passieren würde, wenn Sie nicht hier wären. Das ist die Botschaft.“

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