Foto: Polizei Wolfsburg/dpa
Foto: Polizei Wolfsburg/dpa

Die rätselhafte Serie von Klebstoff-Attacken auf Autos in Wolfsburg reißt nicht ab. „Inzwischen wurden über 450 Taten mit einem Schaden von etwa 1,5 Millionen Euro verzeichnet“, teilte die Polizei am Montag mit.

Anfang Januar waren vier neue Fälle registriert worden. „Einige Opfer sind mittlerweile mehrfach betroffen“, sagte Polizeisprecher Thomas Figge. Ohne erkennbare Systematik habe der Täter schon im gesamten Stadtgebiet zugeschlagen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um einen Täter handelt, der zumeist im Dunkeln an mehreren geparkten Autos vorbeigeht und sie beschmiert. „Verwendet wird dabei ein aggressiver Sekundenkleber, der nicht nur den Lack, sondern auch das Metall darunter angreift“, berichtete der Sprecher. Dadurch entstehen auch bei Einzelfällen schnell hohe Schadenssummen.

Zwar handele es sich um einen speziellen Industriekleber, der sei aber über das Internet relativ einfach zu beziehen. Eine Spur zum Täter habe sich durch den Kleber noch nicht ergeben. Vor allem weil sich die Taten im Vorbeigehen ausüben lassen, bittet die Polizei seit Beginn der Serie im April 2017 immer wieder die Bevölkerung um Mithilfe.

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(dpa)