Mikrochip zur Corona-Impfung auf dem Markt – auch so kann man den Impfpass vorzeigen

Nach der Corona-Impfung kann ein Mikrochip den Alltag erleichtern. Er soll unter die Haut gepflanzt werden, um das Vorzeigen der Nachweise zu erleichtern.

Über Mikrochips im Kontext der Corona-Impfung gab es in der Vergangenheit die eine oder andere krude Verschwörungstheorie. Nun kann man sich aber tatsächlich einen Mikrochip einpflanzen lassen – allerdings nur, um so einen Impf- oder Testnachweis auf anderem Wege bei sich zu tragen.

Die Idee, mit einem Mikrochip zu arbeiten, kam dem schwedischen Start-Up DSruptive. In den vergangenen Monaten haben die Entwickler daran getüftelt, wie der Chip unter die Haut eingepflanzt werden kann, um Nutzern das Vorzeigen von Nachweisen der Corona-Impfung oder von Corona-Tests zu erleichtern.

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Corona-Impfung: Mikrochip unter der Haut zeigt Impf-Nachweis

Das Ganze funktioniert so: Der 2 x 6 Millimeter große Mikrochip wird unter die Haut eingesetzt. Auf den Chip wird das Dokument mit dem Impf- oder Testnachweis aufgespielt. Dann agiert der Chip quasi als QR-Code unter der Haut. Sollte etwa ein Gastronom den Nachweis checken wollen, kann er seinen QR-Code-Scanner dann einfach an die Hand des Gastes halten. So werden die Daten übertragen und der entsprechende Nachweis kann erbracht werden – auch wenn das Handy mal leer ist oder der Drucker nicht funktioniert. In diesem Video gibt es ein Beispiel vom erklärten Ablauf:

Keine Ortung durch Impf-Mikrochip möglich

Wer besorgt ist, dass der Mikrochip zur Überwachung der Person dienen könnte: Entwickler Hannes Sjoblad entgegnet, dass der Mikrochip von alleine keine Signale ausströmen könne, weil er nicht über eine Batterie verfüge. „Der Chip schläft quasi, er kann keine Ortung vornehmen“, erklärt Sjoblad. „Er wird nur aktiviert, wenn er mit einem Smartphone in Kontakt tritt.“

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Wie „BusinessInsider“ berichtet, kostet der Chip rund 100 Euro. Um ihn bzw. die Inhalte, die auf ihm installiert sind, zu aktualisieren, muss er nicht unter der Haut herausgenommen werden. Die neuen Informationen können per App aufgespielt werden. Sjobald gibt dafür ein Beispiel: „Man kann jeden Tag neue Infos auf den Chip bringen. Gestern noch konnte man durch den Chip auf meine LinkedIn-Seite kommen, heute ist er für mein Covid-Zertifikat und morgen könnte es wieder etwas anderes sein.“