Foto: Sarayut Hyongsit / shutterstock.com
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Betrüger gibt es immer wieder, und die Maschen könnten unterschiedlicher kaum sein. Mal ist es der Enkeltrick, mal sind es falsche Polizisten. Was sich eine Australierin nun aber ausgedacht haben soll, ist an Perversität kaum zu überbieten.

Lucy Wieland, eine junge Frau, veröffentlichte auf ihrem mittlerweile gelöschten Instagram-Profil mehrere Bilder, die sie mit großen Pflastern, kahlgeschorenem Kopf und im Krankenhausbett liegend zeigen. Ganz so, als ob sie um ihr Leben kämpfen würde. In Wahrheit aber nichts dergleichen: offenbar ist alles nur ein großer Schwindel!

Denn die Australierin soll ihre angebliche Eierstockkrebserkrankung nur vorgetäuscht haben, um leichtgläubigen Spendern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und tatsächlich gelang der Plan. Wie „ABCNews“ berichtet, hatte die 27-Jährige auf der Crowdfunding-Plattform „GoFundMe“ eine Kampagne gestartet und insgesamt 55.000 Dollar ergaunert.

Parallel nutzte sie einen eigens eingerichteten Blog mit dem Titel „No Thanks Ovarian Cancer“, um ihr Geschäft mit herzzerreißenden Beiträgen anzukurbeln. Die Seite ist genau wie ihr Instagram-Account inzwischen nicht mehr einsehbar. Nach einem „Tipp aus der Bevölkerung“ flog die Masche allerdings irgendwann auf, und deshalb steht Wieland nun wegen Betrugs vor Gericht.

„Die wahren Opfer sind die Menschen, die die Geschichte gehört haben, versucht haben zu helfen und in einigen Fällen sogar das wenige Geld, das sie haben, gespendet haben, um jemandem zu helfen“, sagte Ermittler Chris Lawson am Rande des Prozess. Eine ungeheuerliche Story!

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