Foto: Jens Bütnner/dpa
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Fußball-Weltmeister Andreas Brehme brachte es einmal treffend auf den Punkt: „Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß. Der Siegtorschütze im WM-Finale 1990 wollte auf diese Art und Weise den Begriff „Pech“ erklären. Ein Kapitän eines Ausflugsschiffes dürfte seine nicht gerade perfekt gelaufene Woche ähnlich kommentieren.

In Mecklenburg-Vorpommern fuhr ein Ausflugsschiff erst gegen eine Säule, lief auf Grund und kollidierte mit einem Schleusentor – das alles in nur einer Woche.

Beim letzten Unfall am Freitagabend sei die Kommandobrücke des Flusskreuzfahrtschiffs zerstört worden, teilte die Polizei mit. Die Besatzung hatte demnach bei der Ausfahrt aus einer Schleuse auf der Müritz-Elde-Wasserstraße nahe Parchim das hydraulische Steuerhaus nicht rechtzeitig heruntergefahren. Es stieß gegen das Schleusentor und riss komplett ab. Verletzt wurde niemand.

Am vergangenen Samstag hatte das Schiff zum Auftakt der Pannenserie vor einer Brücke bei Grabow (Ludwigslust-Parchim) mit dem Heck eine Rufsäule der Schifffahrtsverwaltung gestreift und beschädigt. Dabei entstand nur geringer Schaden am Schiff, so dass es am nächsten Sonntag weiterfahren konnte.

Allerdings nicht viel weiter, denn kurz hinter Grabow lief es auf Grund und musste aufwendig befreit werden. Insgesamt entstanden bei den Unfällen Schäden von mehreren tausend Euro. Die Polizei ermittelt nun, wie es dazu kommen konnte.

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(dpa)