Deutsche Bahn Zug Elektrolokomotive E-Lok
Foto: Jens Wolf/dpa

Ein ungewöhnliches Rangiermanöver in einem niedersächsischen Bahnhof ist gehörig schief gelaufen.

Der Fahrdienstleiter des Bahnhofs Westerstede-Ocholt wollte eine falsch abgestellte E-Lokomotive mit seinem eigenen Auto umrangieren, wie die Polizeiinspektion Oldenburg in der Nacht auf Montag mitteilte. Dabei blieb der Pkw aber im Gleisbett stecken und benötigte selbst einen Abschlepper.

Der Fahrdienstleiter hatte die einfahrende E-Lok offenbar irrtümlich auf ein Nebengleis ohne Oberleitung geleitet, wie die Polizei erklärte. Um die Lok umzurangieren, wäre eigentlich eine Diesel-Lok nötig gewesen. Der Aufwand sei dem Fahrdienstleiter aber wohl zu groß erschienen – deswegen habe er sich entschlossen, die Lok mit seinem Privatwagen wieder auf das Gleis mit Oberleitung zu ziehen.

Der 61-Jährige geriet dann aber mit allen Reifen seines Autos zwischen die Bahnschwellen und fuhr sich fest. Eine Gefahr für den Zugverkehr habe nicht bestanden, da zu diesem Zeitpunkt keine Züge mehr gefahren seien, erklärte die Polizei.

Quelle: AFP