Google Earth
Foto: MichaelJayBerlin/shutterstock

Der Tod eines vor 22 Jahren als vermisst gemeldeten Mannes ist mithilfe von Satellitenbildern aufgeklärt worden.

Mithilfe von Google Earth hatte sich ein ehemaliger Bewohner der Kleinstadt Wellington in Florida seine frühere Nachbarschaft angeschaut und auf den Aufnahmen etwas gesehen, was wie ein Auto in einem See aussah, wie die Polizeisprecherin Teri Barbera von Palm Beach County am Donnerstag mitteilte.

Er habe dann einen Bewohner des Viertels kontaktiert, der mithilfe einer Drohne ein weißes Auto am Rand des Teiches hinter seinem Haus bestätigt habe. Der Mann rief die Polizei, die den weißen, „stark verkalkten“ Wagen fanden. Nachdem Beamte das Auto geborgen hatten, entdeckten sie die Überreste des Skeletts.

Dieses Foto zeigt den jahrelang als vermisst gemeldeten William Moldt.
National Missing & Unidentified Persons System/AP

William Moldt war laut Polizei im Jahr 1997 im Alter von 40 Jahren als vermisst gemeldet worden. Laut einer US-Datenbank vermisster und unidentifizierter Personen hatte Moldt damals im November vor Mitternacht einen Nachtclub verlassen, und seiner Freundin am Telefon gesagt, er sei auf dem Weg nach Hause. Er habe damals nicht betrunken gewirkt, hieß es.

In der Gegend wurde zur damaligen Zeit gebaut, den Teich gab es jedoch bereits. Barry Fay, dessen Haus sich in der Nähe befindet, sagte der „Palm Beach Post“, er habe vom Ufer aus nie etwas bemerkt. „Niemals habe ich geglaubt, da sei eine 22 Jahre alte Leiche.“

Quelle: dpa