Mann will Ertrinkenden retten und erschießt ihn dann

Beim Kampf gegen das Ertrinken dachte Nathan Morgan, er hätte seinen Retter gefunden. Genau dieser Mann hat ihn dann aber getötet.

Ein 29-Jähriger kämpft auf offener See gegen das Ertrinken, wenig später ist er tot. Aber nein, die Todesursache ist nicht das Ertrinken. Nathan Drew Morgan wurde erschossen – von der Person, die dabei war, ihm zunächst das Leben zu retten.

Wie die „New York Post“ berichtet, kam es am vergangenen Dienstag zu dem bizarren Vorfall mit Todesfolge. Morgan war mit einem Freund auf einem Jetski auf dem Lake Keowee in South Carolina unterwegs. Allerdings verloren sie offenbar die Kontrolle über das Gefährt und fielen ins Wasser.

>> Polizist erschießt Mann nach Popcorn-Streit im Kino – eine Strafe gibt es aber nicht <<

Weil beide aber keine Rettungswesten trugen, fiel es ihnen schwer, über Wasser zu bleiben. Verzweifelt kämpften die beiden um ihr Leben, als ein Mann die Situation erkannte und seinen Rettungsversuch startete. Dafür wollte er sich mit einem Pontonboot zu ihnen begeben und sie auf das Schiff holen.

Was eigentlich Morgans Rettung sein sollte, endete für ihn tödlich. Offenbar fühlte sich der Helfer von dem Ertrinkenden bedroht. Er habe einen kampfbereiten Eindruck gemacht, heißt es. Drum entschied er Morgan zunächst zurück ins Wasser zu stoßen. Dann versuchte der 29-Jährige, wieder auf das Boot zu kommen. Dann passierte es: Der Täter zog seine Waffe und erschoss Morgan.

>> Schrecklicher Arbeitsunfall: Mann (32) von Maschine erschlagen <<

Die zuständige Polizeibehörde bestätigt, dass Morgan die Schüsse nicht überlebte. Er sei in der Brustregion getroffen und dabei tödlich verletzt worden. In der Folge des Zwischenfalls musste bemessen werden, ob der Mann für seine tödlichen Schüsse nun strafrechtlich verfolgt wird. Allerdings hat die Staatsanwaltschaft nun eine Entscheidung getroffen und erklärt, dass keine Ermittlungen gegen den Mann eingeleitet werden. Über seine Identität wurden auch keine weitere Angaben von Seiten der Behörden gemacht.