Vergewaltigung
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Aus Romantik wurde die lebendige Hölle: Eine Frau glaubt, sie hätte den perfekten Partner gefunden. Doch die vermeintliche Liebe endet in einem Albtraum.

Die Frau aus Queensland, die zuvor zehn Jahre verheiratet gewesen war, beschreibt die erste Zeit mit dem neuen Mann, den sie auf der Arbeit kennenlernte, als „faszinierend“. Er hätte seine Kinder verehrt und eine beeindruckende Karriere hingelegt.

Die Australierin begann eine heimliche Beziehung, die sie ein Jahr lang als glücklich bezeichnet. Doch spätestens dann wurde sie zu einer Sex-Sklavin. Schlimmer! Eines Morgens wachte sie auf, nur um festzustellen, dass sie gerade von einem Fremden vergewaltigt wurde. Sie registrierte, dass sie unter Drogen stand, und erblickte im Spiegel ihren Mann und zwei weitere Fremde, die den Missbrauch verfolgten.

Es war der Beginn eines grauenvollen Zusammenlebens mit einem „Soziopathen“, wie sie ihn nunmehr beschreibt. „Er wurde zufriedener, wenn er beobachtete, wie Männer mich vergewaltigten. Er fuhr mich mit dem Auto herum und fragte Männer, ob sie Sex mit mir wollten“, erklärte die Frau. „Es war eine psychologische Falle, weil ich ihn liebte und immer wieder Gründe fand, ihm zu vergeben.“

Zehn Jahre lang ließ sie sich sexuell versklaven. In der Zeit musste sie sich von Familie und Freunden trennen und bekam mit einem ihrer Peiniger sogar einen Sohn. Nach zehn Jahren voller Qualen schaffte sie es schließlich doch, ihren Mann zu verlassen.

Inzwischen hat die Frau ihre Geschichte in einem Buch mit dem Titel „Shattered to Shining“ öffentlich gemacht. Darin beschreiben auch andere Frauen ihre Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch.

Das Buch ist das dritte seiner Art, das die Wohltätigkeitsorganisation „Broken To Brilliant“ in Brisbane herausgebracht hat. Die Opfer berichten nicht nur in dem Werk, sie arbeiten ihre Erlebnisse gleichzeitig auf um so hoffentlich ein neues, besseres kapitel ihres Lebens aufschlagen zu können.