Er hätte vielleicht einfach besser den nur wenige Meter entfernten Zebrastreifen nutzen sollen: In der chinesischen Provinz Jiangsu ist ein Mann von einem Auto angefahren und nur wenig später eines Besseren belehrt worden – von einem Hund.

Passiert ist das Ganze schon am 7. September, doch erst jetzt macht die entsprechende Videoaufzeichnung einer Überwachungskamera im Netz die Runde. Darauf zu sehen: Eine Straßenkreuzung, ein breiter Zebrastreifen im Vordergrund und ein Mann, der es nicht für nötig hält, diesen zu nutzen.

Die Konsequenz: Beim Spaziergang mitten über die Kreuzung wird er übel von einem rötlichen Kleinwagen angefahren, auf die Windschutzscheibe und von dort auf den harten Asphalt geschleudert. Mit sichtbaren Schmerzen schaut er den Fahrer oder die Fahrerin des Autos an und bemerkt dabei gar nicht, dass er zeitgleich von einem Hund bloßgestellt wird.

Denn links im Bild taucht plötzlich ein Vierbeiner auf, läuft schnurstracks auf den Zebrastreifen zu und bleibt dort auch noch mustergültig sitzen, um den vorbeifahrenden Verkehr abzuwarten. Erst als die Straße frei ist und gefahrlos überquert werden kann, setzt er seinen Weg fort. Klare Sache, so wird es richtig gemacht! Hier könnt ihr euch das Ganze im Video ansehen:

Der angefahrene Mann, dem Nachrichtenportal „Asia One“ zufolge handelt es sich um einen Herrn Wang, krümmt sich zu der Zeit noch immer auf der Straße. Ob er sich bei dem Unfall ernsthaft verletzt hat, ist nicht bekannt. Viel Mitleid bekommt er für seine Aktion ohnehin nicht. Vielmehr trage er aufgrund seines fahrlässigen Verhaltens selbst die Schuld, so der Tenor der Netzgemeinde. Ein User schlägt gar Alarm und glaubt: „Die Intelligenz der Menschen wird von Hunden übertroffen. Bald werden wir es sein, die angeleint sind.“

So weit wird es vermutlich nicht kommen. Doch grundsätzlich gilt: Augen auf im Straßenverkehr!