Mann klettert auf Berliner Holocaust-Mahnmal – und stürzt neun Meter tief

In Berlin ist ein 21-Jähriger von einer Betonstele des Holocaust-Mahnmals neun Meter in die Tiefe gestürzt. Er kam mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus.
Berlin Holocaust-Mahnmal
Ein Mann springt auf die Betonstelen des Berliner Holocaust-Mahnmals. Hier ist in der nacht zu Sonntag (14. November) ein Mann neun Meter in die Tiefe gestürzt. Foto: AP Photo/Markus Schreiber

Ein Tourist ist am Holocaust-Mahnmal in Berlin von einer meterhohen Betonstele gestürzt.

Der 21-Jährige sei in der Nacht zum Sonntag rund neun Meter in die Tiefe gefallen, teilte ein Polizeisprecher mit. Rettungskräfte brachten den Mann demnach mit einer Kopfverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Warum der Mann gestürzt ist, war nach den Angaben vom Sonntagmorgen unklar, Fremdeinwirkung könne allerdings ausgeschlossen werden.

Angaben aus Medienberichten, wonach der Mann vermutlich an einer unbeleuchteten Stelle auf den Boden gesprungen war und die Höhe unterschätzt hatte, bestätigte die Polizei nicht.

dpa