chick-fil-a-filiale
Foto: QualitiyHD/shutterstock

Ein Mann aus den USA hat mit einer kuriosen Aktion für Aufsehen gesorgt. Vincent Putrino kaufte sich ein Flugticket, ohne überhaupt wegfliegen zu wollen. Grund für den Ticketkauf war vielmehr die Lust auf Fast-Food-Hühnchen.

Vincent Putrino ist Student am Rensselaer Polytechnic Institute, einer privaten Universität in Troy (New York). Zugleich ist er Kapitän des Cross-Country-Teams der Hochschule. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Mountainbike-Clubs kam er auf eine verrückte Idee.

Wie unter anderem „ABC News“ berichtet, hatten Putrino und seine 17 Mitstreiter nämlich eine Woche ohne Wettbewerb, „spielfrei“ quasi. Und das sollte mit Essen ihrer Lieblings-Fast-Food-Kette „Chick-fil-A“ gefeiert werden. Das Problem: das nächste „Chick-fil-A“-Restaurant ist eine rund 90 minütige Autofahrt entfernt – wäre da nicht noch die Filiale im Terminalbereich des nahegelegenen Albany International Airport.

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Was tut man also als Mannschaftskapitän, um 18 hungrige Sportler mit Essen zu versorgen? Na klar: ein Flugticket kaufen. Putrino kaufte sich die günstigste Variante für 98 Dollar, ein One-Way-Ticket nach Fort Lauderdale in Florida. In den Flieger wollte der Mountainbike-Fahrer natürlich gar nicht erst einsteigen.

Putrinos einziges Ziel war die „Chick-fil-A“-Filiale im Flughafen. Dafür checkte er am Airport ein und kämpfte sich durch diverse Sicherheitskontrollen – mit Erfolg! Bei der Fast-Food-Filiale angekommen orderte er für 227,28 Dollar seine Bestellung:

  • 15 Burger
  • 156 Nuggets
  • 15 Tüten Pommes
  • eine Tüte Kekse
  • und eine Limonade.

Vor dem Airport ließ sich Putrino mit seinem Einkauf und der Limonade in der Hand ablichten und postete dieses Bild auf Instagram:

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„The Bois gotta eat“ (zu deutsch: „Die Jungs müssen essen“), schrieb Putrino zu seinem Schnappschuss. Wischt ihr bei seinem Instagram-Beitrag nach links, könnt ihr euch anschauen, wie Putrino bei seiner Rückankunft gefeiert wird.

Übrigens: Die Kosten für das knapp 100 Dollar teure Flugticket wurde unter den Teamkameraden aufgeteilt. Die „Liefergebühr“ betrug somit für jeden Hähnchen-Freund rund 5,50 Dollar. Insgesamt zahlte also jeder rund 18 Dollar für das Essen und einen Spaß, von dem die Mountainbiker sicherlich auf der ein oder anderen College-Party erzählen werden. Sieht also ganz so aus, als habe sich der ganze Aufwand gelohnt.