Nicholase H. Gefängnis Knoxville County
Foto: Knox County Jail

In den USA wird ein Mann wegen Tierquälerei angeklagt, weil er mehrfach Sex mit einem Hund gehabt haben soll. Aber das ist noch nicht alles.

Nicholase H. aus Rockland, einer Kleinstadt im Knox County des Bundesstaates Maine in den Vereinigten Staaten, wurde Ende August festgenommen und musste eine Nacht im Gefängnis verbringen. Der 28-Jährige kam am darauffolgenden Tag gegen eine Kaution von 250 Dollar wieder frei. Das berichtet das US-Portal „CBS 13“.

Was war passiert? Wenige Tage zuvor hatte eine Frau eine eidesstattliche Erklärung abgegeben und Anzeige beim Knox County Sheriff’s Office erstattet, weil er offenbar Sex mit einem Hund hatte. Sex mit einem Hund? Ja!

Bei den darauffolgenden Ermittlungen wurde ein Video sichergestellt, dass der Beschuldigte offenbar der Frau gesendet hatte. In dem selbstgedrehten Film ist Nicholase H. zu sehen, wie er mit einem Tier Geschlechtsverkehr hat. In der Nachricht an die Frau fragte der Mann, ob sie nicht beim Sex mit dem Hund beim nächsten Mal dazustoßen wolle zu einem Dreier. Er hätte dies bereits einige Male gemacht.

Die Frau lehnte ab und wendete sich stattdessen an die Behörden, um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Am 16. September muss Nicholas H. vor Gericht erscheinen, um zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Sex mit Tieren wird als Zoophilie bezeichnet, beispielsweise mit Pferden, Rindern, Schafen, Ziegen oder eben Hunden. Auch Vögel wie Enten und Hühner werden gelegentlich Opfer von Menschen, die Zoophilie ausüben. Wissenschaftler denken, dass diese Neigungen eher vorübergehender Natur sind. Zoophilie ist besonders häufig, wenn menschliche Partner fehlen.

In den USA gibt es kein Bundesgesetz, das Zoophilie verbietet. Im Januar 2012 gab es in 34 Bundesstaaten spezielle Gesetze, die sexuelle Kontakte zwischen Mensch und Tier mit Strafe bedrohen (oft im Zusammenhang mit Analverkehr). Neun Staaten haben erst jüngst solche Paragraphen eingeführt, darunter auch Maine.