Nackte Frau auf Ferrari in Ibiza
Foto: Screenshot YouTube/EnchantedNethy

Die Balearen-Insel Ibiza ist für ihre ausschweifenden Partys mindestens genauso bekannt wie für ihre feinen Sandstrände. Ein Ferrari mit einer sich darauf völlig nackt räkelnden Frau ist dann aber doch eher ungewöhnlich.

Gesichtet wurde genau dieses Schauspiel vor wenigen Tagen am Hafengelände in Ibiza-Stadt. Ein knallroter Ferrari 458 Spider fuhr in Schrittgeschwindigkeit durch die Straßen. Am Steuer ein Mann, auf dem Heck des Sportwagens eine komplett nackte Frau. Wobei: Sie trug immerhin noch eine Sonnenbrille.

Dass mehrere Augenzeugen ihre Handys zückten und die bizarr anmutenden Szenen festhielten, schien beide dabei wenig zu interessieren. Im Gegenteil, die Frau wippte gar noch in anstößigen Bewegungen auf dem roten Flitzer, spreizte ihre Beine und stellte sich offenbar nur wenige Augenblicke später auch noch auf den Beifahrersitz des Cabriolets, um den Schaulustigen ihr nacktes Hinterteil im Detail zu präsentieren. Dicht hinter dem Ferrari herfahrend: Ein Taxifahrer, der die Aktion ebenfalls mit seinem Handy aufnahm.

Hier könnt ihr euch einen Eindruck vom Video machen:

Was den Mann und die Frau dazu bewog, sich so in aller Öffentlichkeit zu zeigen, ist nicht klar. Fest steht aber, dass ihr Verhalten nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Wie die örtliche Zeitung „Diario de Ibiza“ berichtet, konnte der Fahrer bereits ermittelt werden.

Demnach soll es sich um einen 42 Jahre alten Mann aus Albanien handeln, dem nun eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro sowie der Entzug seines Führerscheins drohe. Auch der Taxifahrer, der filmend hinter dem Ferrari her gefahren ist, soll drei Punkte in der Verkehrssünder-Kartei bekommen haben.

In einer Pressemitteilung teilte der Stadtrat von Ibiza zudem mit, dass die Ereignisse vom vergangenen Sonntag „bedauerlich und erniedrigend“ gewesen seien. Mann wolle prüfen, ob der Ferrari nicht sogar eingezogen werden könne. Eine Strafe, die einen Mann, der sich einen mindestens 225.000 Euro teuren Sportwagen leisten kann, sicher mehr treffen würde als ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro.