Polizei
Foto: shutterstock/Tobias Arhelger (Symbolbild)

Ein 61-jähriger hat auf dem Messeschnellweg in Hannover einen Unfall verursacht. Im Anschluss setzte er dem Ganzen die Krone auf – indem er versuchte, einen Zettel mit Zeugendaten herunterzuschlucken.

Der Mann hatte zuvor einen Unfall verursacht, indem er auf der Bundesstraße 6 (B6) beim Rückwärtsfahren einen 40-jährigen Autofahrer übersah, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 61-Jährige fuhr am Samstag offenbar von der B6 ab, setzte sein Auto aber zurück, um seine Fahrt auf dem Messeschnellweg fortzusetzen. Dabei stießt er mit dem nachfolgenden Auto zusammen.

Ein Zeuge gab dem 40-Jährigen einen Zettel mit seinen Personaldaten. Als das Unfallopfer den Notruf alarmieren wollte, entriss ihm der 61-Jährige den Zettel und versuchte ihn herunterzuschlucken.

Die beiden Männer rangelten daraufhin miteinander. Dabei wurde der Unfallverursacher leicht verletzt. Die Polizei trennte die Männer, doch der Zettel war bereits zum Teil beschädigt und nicht mehr vollständig lesbar.

Gegen die beiden Männer wird wegen Körperverletzung ermittelt, der 61-jährige muss sich zudem wegen Urkundenunterdrückung verantworten. Dazu gehört auch die Beschädigung oder Vernichtung einer Urkunde wie zum Beispiel ein Zettel mit Zeugendaten.

Liebeshungriger Motorradfahrer flüchtet vor Polizei – seine Begründung ist mehr als kurios

Zu einem anderen kuriosen Vorfall ist es im August gekommen, als ein Mann ist durch eine gesperrte Einbahnstraße gebrettert ist und wurde von der Polizei gestellt wurde. Als er die Begründung für seine Tat mitteilte, mussten wohl auch die Beamten schmunzeln.

Der Vorfall ereignete sich auf der Isarbrücke zwischen Ismaning und Garching nordöstlich von München. Die Brücke ist zurzeit wegen Bauarbeiten einseitig gesperrt, doch ein Motorradfahrer hielt sich am Samstag nicht an die Sperrung. Der Mann fuhr mit 160 Stundenkilometern trotz Anwesenheit von Polizisten an der Sperrung vorbei in die entgegengesetzte Richtung. Das berichtet der „Merkur“.

Während der Motorradfahrer auf der B471 die Biege machte, nahmen die Beamten die Verfolgung auf. In Garching angekommen hatte der Raser jedoch ein Aussehen und stoppte.

Die Polizei führte einen Alkoholtest durch. Das Ergebnis: über zwei Promille! Als die Beamten den Mann nach seinem Motiv für die Raserei fragten, lieferte dieser eine ungewöhnliche Begründung ab. Er habe dringend zu seiner Freundin fahren wollen, weil er sich eine Pille Viagra eingeworfen hatte. Er habe verhindern wollen, dass die Wirkung des Mittels nachlasse, bevor er bei seiner Geliebten ankommt.

Aus seinem Vorhaben wurde jedoch nichts. Die Beamten nahmen den Motorradfahrer zum Bluttest mit. Zudem muss der Raser nun mehrere Anzeigen fürchten.

Quelle: dpa