Reisewarnung für Mallorca könnte bald wieder aufgehoben werden

Die Bundesregierung spricht eine Reisewarnung für weitere beliebte Urlaubsziele aus. Hoffnung gibt es derweil wieder für Mallorca-Fans.
Tourismus auf Mallorca Cala Major
Foto: Clara Margais/dpa

Die Bundesregierung hat eine Reisewarnung für beliebte Urlaubsziele ausgesprochen. Mallorca-Fans dürfen sich Hoffnung machen.

Nun hat die Regierung auch für die Region Paris sowie die Côte d’Azur und Provence eine Reisewarnung ausgesprochen.

Vor touristischen Reisen, die nicht notwendig sind wird wegen hoher Infektionszahlen gewarnt, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Thomas Bareiß, Tourmisbeauftragter der Bundesregierung verteidigte die Entscheidung am Dienstag. Zugleich machte er Hoffnungen, dass Reisen auf Mallorca bald wieder drin sein könnten.

Die Regionen Ile de France und Provence-Alpes-Côte-d’Azur wurden zuvor vom Robert-Koch-Institut (RKI) zu Risikogebieten erklärt. Neben der französischen Hauptstadt umfasst dies bekannte Reiseziele wie Marseille, Nizza, Cannes und Aix-en-Provence. Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Überseegebiet Französisch-Guyana wird gewarnt.

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Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes gelten daneben auch für Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln sowie für mehrere Küstenregionen Kroatiens und die belgische Hauptstadt Brüssel sowie die Provinz Antwerpen.

Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen sich nach der Einreise in die Bundesrepublik auf das neuartige Virus testen lassen, falls sie kein aktuelles Negativergebnis vorweisen können.

Solange bis ein Resultat vorliegt, müssen sie sich in 14-tägige Quarantäne begeben. Wer lediglich durch ein Risikogebiet durchreist, ist nicht davon betroffen.

Bareiß verteidigte die Reisewarnungen: „Wir haben ganz klar gesagt, dass wir nicht mehr Länder schließen wollen, sondern nur noch Regionen beobachten wollen“, sagte er den Sendern ntv und RTL.

Ob es eine Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca geben wird? „Die Zahlen gehen wieder zurück.“ Sollte das RKI grünes Licht geben, sei „das Reisen auf Mallorca auch wieder möglich“. Die vor wenigen Wochen ausgesprochene Reisewarnung für Mallorca sorgte auf der Insel für Verzweiflung unter Unternehmern und Angestellten der krisengeschüttelten Tourismusbranche.

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Hinblicklich der steigenden Infektionszahlen bot Spaniens Regierungschef Pedro Sanchez den Regionen Hilfe an. Circa 2000 Soldaten sollen zum Einsatz kommen, um Infektionsketten nachzuverfolgen.

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Sobald die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt, stuft das RKI Gebiete als Risikogebiet ein. Die betroffenen Gebiete übersteigen dies bei Weiten.

Hoffnung machen andere Zahlen: In Paris sank die Anzahl der Neuinfizierten innerhalb von 24 Stunden unter die 2000er Marke. Zuvor stieg sie auf 4900.

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