Costa Fortuna Thailand Coronavirus
Foto: AP

Ein aus Angst vor dem Coronavirus in Malaysia und Thailand abgelehntes Kreuzfahrtschiff mit dutzenden Italienern an Bord darf nun in Singapur anlegen. Die „Costa Fortuna“ dürfe wie geplant am Dienstag im Hafen einlaufen.

Das teilten Verantwortliche des Stadtstaates am Montag mit. Bevor die rund 2000 Menschen an Bord aber an Land gehen dürfen, sollten sie alle auf das neuartige Coronavirus untersucht werden.

„Costa Fortuna“ darf nicht in Malaysia und Thailand anlegen – Kurs auf Singapur

Das Schiff war zuvor sowohl vom malaysischen Bundesstaat Penang als auch vom Hafen der thailändischen Urlauberinsel Phuket abgewiesen worden. Nach Angaben der Reederei Costa Cruises gibt es keinen Coronavirus-Verdachtsfall an Bord des Schiffs.

Die Behörden in Malaysia und Thailand begründeten ihr Vorgehen damit, dass sie Coronavirus-Fälle auf dem Schiff befürchteten. Sie verwiesen dabei darauf, dass sich 64 Italiener an Bord der „Costa Fortuna„.

Schwimmender Brutkasten: Coronavirus trifft Kreuzfahrtschiffe

Italien ist das am stärksten von der Coronavirus-Epidemie betroffene Land Europas. Der Fall der „Costa Fortuna“ erinnert an die zweiwöchige Irrfahrt des Kreuzfahrtschiffes „Westerdam“, das wegen Ängsten vor dem Coronavirus in fünf asiatischen Ländern abgewiesen worden war, bevor es Mitte Februar schließlich in Kambodscha anlegen konnte.

Quelle: AFP