Für diese Geschichte muss man schon ein ganz schön dickes Fell haben. Zumindest, wenn man der Protagonist ist. Denn genau darum geht es: Maggie, das vielleicht meistgesuchte Schaf Deutschlands, ist auf der Flucht – und zwar mit 20 Kilogramm Wolle am Leib. Das ist relativ viel.

Vor etwa fünf Jahren ist das Schaf nach Angaben der „Bild“ einem unbekannten Besitzer entflohen und zieht seither durch die Wälder des Jonastals in Thüringen. Immer wieder wird es zwar von Wanderern entdeckt und fotografiert, doch vor dem Scheren drückt sich Maggie bislang erfolgreich.

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Das müsse sich unbedingt ändern, sagt Landes-Schafzüchter Gerhard Schuh der „Bild“. Die Wolle könne sich ansonsten mit Wasser vollsaugen, sodass dem Schaf die Unterkühlung drohe – oder sogar der Hungertod, weil es sich womöglich im Unterholz verheddert. „Wer es gut mit dem Tier meint, sollte helfen, es einzufangen“, sagt Schuh.

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Aktuell ernährt sich das Tier offenbar von allem, was im Wald so zu finden ist. Von einem Wolfspaar und dessen Nachkommen, die ebenfalls in der Region unterwegs sind, ging für Maggie bislang noch keine Gefahr aus. Es gibt Vermutungen, dies könne am Eigengeruch des Schafes liegen.

Derweil hat Maggie sogar eine eigene Facebook-Seite: mit dem Namen „Ich bin’s Maggie – das Jonastalschaf“. Dort laden Personen, die Maggie zufällig sehen, ihre Fotos hoch. Etwa tausend Personen haben die Seite bisher mit „Gefällt mir“ markiert. Na dann: Määääääh!