Heroinfund im Hafen von Felixstowe
Foto: National Crime Agency/AFP

Die britische Polizei hat auf einem Containerschiff im Hafen von Felixstowe im Südosten des Landes fast 1,3 Tonnen Heroin mit einem Verkaufswert von geschätzt rund 145 Millionen Dollar (rund 132 Millionen Euro) sichergestellt.

Das Rauschgift sei bereits am Samstag unter Handtüchern und Bademänteln entdeckt worden, teilte die für organisierte Kriminalität zuständige Polizeibehörde NCA am Mittwoch mit. Das Schiff habe dann am Sonntag in Antwerpen in Belgien angelegt.

Vier mutmaßlich mit dem Drogengeschäft in Zusammenhang stehende Menschen seien von Mitarbeitern der niederländischen und belgischen Strafverfolgungsbehörden in Rotterdam verhaftet worden.

NCA-Direktor Matt Horne sagte: „Das ist für die Beschlagnahme von Heroin in Großbritannien ein Rekord und zugleich eine der größten (Sicherstellungen von Heroin) jemals in Europa.“

Die stellvertretende Direktorin des Grenzschutzes am Hafen von Felixstowe, Jenny Sharp, sagte, die Schmuggler hätten einen Kilogramm schwere Blöcke aus Heroin in die Handtücher eingenäht. Ihre Mitarbeiter hätten fast sechs Stunden gebraucht, um die Drogen sicherzustellen.

Erst Anfang August wurde im Hamburger Hafen eine Rekordmenge von viereinhalb Tonnen Kokain mit einem Straßenverkaufswert von fast einer Milliarde Euro beschlagnahmt. Es handle sich um die größte Kokainlieferung, die in Deutschland je entdeckt worden sei, teilte das Hamburger Hauptzollamt mit.

Quelle: dpa