„Lieber sterbe ich, als geimpft zu sein!“ – Ungeimpfter von Transplantationsliste entfernt

In den USA werden Patienten, die sich nicht impfen lassen möchten, von der Transplantationsliste geworfen. Für den Impfgegner Shamgar Connors bedeutet das den Verlust einer Spenderniere. Er aber will lieber sterben, als sich impfen zu lassen.
Corona-Impfung Bayern
Foto: Lennart Preiss/dpa
Corona-Impfung Bayern
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In den USA bestehen die Krankenhäuser darauf, dass Transplantationspatienten vor ihren Operation vollständig geimpft sein sollen. Dies führt inzwischen zu einigen Todesfällen, denn unter den möglichen Transplantationspatienten sind auch solche, die sich partout nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen.

Wie zum Beispiel Michele Vittulo, für die eine lebensrettende Lebertransplantation in einer Klinik in Cleveland vorgesehen war. Ihre Tochter Angela war bereit, Michele eine Leber zu spenden, aber die Operation wurde abgesagt, weil beide sich weigerten, sich impfen zu lassen. Nun ist Michele tot.

Und sie wird wahrscheinlich nicht die letzte Tote bleiben, die auf einer Transplantationsliste stand. Denn mit Shamgar Connors, einem 42 Jahre alten Dialysepatienten, gibt es einen nächsten potentiellen Kandidaten. Er ist täglich 12 Stunden an der Dialyse und benötigt zum Überleben eine Nierentransplantation. Doch auch er weigert sich, eine Impfung durchzuführen und wurde daher von der Transplantationsliste gestrichen.

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„Ich kämpfe diesen Kampf für alle!“

Auch das Krankenhaus der University of Virginia teilte ihm bereits mit, dass er ohne den Impfstoff keine Transplantation bekommen wird. Shamgar aber gibt sich uneinsichtig. Auf dem Portal „Inside Edition“ wird er mit den Worten: „Ich würde lieber an Nierenversagen sterben, als den Impfstoff zu bekommen“ zitiert. Dies sagte er angeblich seinem Arzt in einem Telefongespräch.

In einem Interview mit dem Portal bekräftigte er seine Entscheidung noch einmal. „Ich wollte nur klarstellen, dass ich diesen Impfstoff niemals bekommen werde, wenn das die harte Entscheidung ist, die ich treffen muss. Niemals. Es ist mir egal, was sie sagen, was irgendjemand sagt. Ich werde es nicht tun“, so der Patient.

 

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Shamgar selbst hat zwei Kinder. Seine Frau Lauren ist Krankenschwester und ebenfalls gegen die Impfung. Shamgar ist überzeugt von seinem „Kampf“. „Ich kämpfe diesen Kampf nicht nur für mich, sondern für alle, auch für die Menschen, die nicht meiner Meinung sind. Denn was sie nicht verstehen, ist, dass es heute um mich geht und morgen um Sie“, erklärt er weiter.

Patienten, die sich gegen die Impfung entscheiden, werden von der Transplantationsliste gestrichen. Geimpfte Patienten haben eine bessere Überlebenschance und werden daher bevorzugt behandelt.

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