Lieber arbeitslos als geimpft – jetzt ist prominenter Impfgegner tot

Ein Polizist in den USA wollte sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen und gab stattdessen lieber seinen Job nach über 20 Jahren auf. Jetzt ist der Impfgegner tot. Er starb an Covid-19.
Impfungen Coronavirus Spritze
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Impfungen Coronavirus Spritze
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Robert LaMay arbeitete jahrelang als Polizist im US-Bundesstaat Washington. Im Oktober 2020 sorgte er für Schlagzeilen, als er seinen Job aufgab, weil er nicht bereit war, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Jetzt ist der Impfgegner tot. Er starb an Covid-19. LaMay wurde nur 50 Jahre alt.

Es ist eine tragische Geschichte. Robert LaMay war seit 1999 als State Trooper im Einsatz. Im vergangenen Jahr sollte er sich impfen lassen, um seinen Job weiter ausüben zu können. Das lehnte er entschieden ab – mit allen Konsequenzen.

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Arbeitslosigkeit als Konsequenz

Das Video von seinem letzten Funkspruch als Polizist ging im Oktober viral. In dem Funkspruch hatte er Jay Inslee, den Gouverneur von Washington beleidigt. Er könne ihn am Arsch lecken, hatte der frustrierte Polizist, der damals seinen Dienst quittieren musste, gesagt. LaMay wurde durch sein Video zu einem regelrechten Helden der Impfgegner-Bewegung.

Das Video könnt ihr euch hier anschauen:

Jetzt ist LaMay tot. Mit gerade einmal 50 Jahren. Das bestätigte die Polizei in Washington. „Ich bin sehr traurig über die Nachricht, dass unser Freund und Kollege Robert LaMay gestorben ist. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie. Robert hat über zwei Jahrzehnte ehrenvoll seinen Dienst verrichtet. Sein Einsatz wird nicht vergessen werden“, erklärte Polizeichef John Batiste in einem Statement am Freitag.

Robert LaMay wurde durch Video zum Helden der Impfgegner

LaMays letzter Funkspruch ging in den USA viral, wurde millionenfach angesehen, angehört und geteilt. LaMay hatte in der vergangenen Woche sein Facebook-Profil offline genommen, nachdem er an Covid-19 erkrankt war, ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dort schließlich beatmet werden musste.

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