Zum ersten Mal seit 2007 heißt der Gewinner des Ballon d’Or nicht Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi. Der Kroate Luka Modric, der bereits zu Europas Fußballer des Jahres und zum Weltfußballer des Jahres gekürt worden war, nahm die Auszeichnung am Montagabend entgegen. Im Lager von Cristiano Ronaldo sorgte das für Empörung.

Zunächst war der 33-Jährige, der die Trophäe zuletzt zweimal in Folge gewonnen hatte, diesmal aber nur den zweiten Platz belegte, ohne offizielle Begründung nicht zur Verleihung erschienen. Wenige Stunden später ließ Schwester Elma ihrem Unmut auf Instagram freien Lauf. „Leider ist das die Welt, in der wir leben. Sie ist verdorben, durch die Mafia und das verdammte Geld. Aber die Macht Gottes ist größer. Gott braucht seine Zeit, aber er wird nicht scheitern“, schrieb sie unter ein Foto des Superstars, das ihn mit dem Ballon d’Or zeigt.

Dasselbe Bild verwendete auch Ronaldos zweite Schwester Katia Aveiro. Sie meint: „Der beste Spieler der Welt – für diejenigen, die Ahnung vom Fußball haben.“

Mit fünf Siegen ist der Portugiese gemeinsam mit Lionel Messi der Rekordsieger des Ballon d’Or. Mit 476 Punkten landete er in diesem Jahr jedoch deutlich hinter Luka Modric (753).

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