In der Nähe von Las Vegas hat die Polizei einen schockierenden Fund gemacht: Bei der Leiche, die sie in einer mit Beton gefüllten Holzbox fand, soll es sich um das Instagram-Model Esmeralda Gomez handeln.

Die 24-Jährige gilt seit Monaten als vermisst, wurde lebend zuletzt am 31. Mai gesehen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie sie in in Unterwäsche in Las Vegas umherirrte. Laut dem „Las Vegas Review-Journal“ soll sie an schweren psychischen Störungen gelitten haben.

Die Polizei erhielt im Juli gleich zweimal den Tipp, dass Gonzalez in völlig verwirrtem Zustand zu Christopher Prestipino gelangt sein könnte, der sie getötet habe. Der 45-Jährige soll ihr Crystal Meth gegeben haben, von der Wirkung in Verbindung mit ihrer Krankheit aber überrascht worden sein. „Sie begann, sich merkwürdig zu verhalten und im Namen des Teufels zu sprechen“, berichtete einer der Zeugen.

Anschließend habe Prestipino, so die Staatsanwaltschaft, das Model „für eine längere Zeit“ ans Bett gefesselt, weil diese damit gedroht hatte, wegen der Drogen die Polizei zu rufen. Als er Gonzalez losband, habe diese ihm ins Gesicht geschlagen.

Es wird vermutet, dass der Mann danach ausrastete, sie erst versuchte zu erwürgen und anschließend mit einem Pool-Reiniger vergiftete. Die Leiche soll Prestipino anschließend in Beton gegossen und mit viel Aufwand in der Wüste von Las Vegas entsorgt haben – wo sie kürzlich gefunden wurde.

Nun sitzt er im Gefängnis und muss sich in den kommenden Tagen wegen Kidnappings, schwerer Körperverletzung, Verabredung zum Mord – er hatte angeblich einen Freund der Familie sowie seine Lebensgefährtin Lisa Mort um Hilfe gebeten – und des Mordes an sich vor Gericht verantworten.