Polizei Symbolbild
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Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag eine illegale Party mit mehr als 30 Teilnehmern in Berlin aufgelöst.

Demnach hatte die Polizei nach anonymen Hinweisen schon länger ein leerstehendes Industriegebäude im Blick, wie sie am Sonntag mitteilte. Wiederholt sollen dort Tanz-Events veranstaltet worden sein.

Am späten Samstagabend beobachteten die Beamten demnach mehrere Kleingruppen, die im Gebäude von einem Türsteher eingelassen wurden, und griffen zu.

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Bei den Partygästen stellten die Polizisten kleinere Mengen Drogen, die mutmaßlichen Einlassumsätze und einen Schlagstock sicher. Ein 38-jähriger DJ kam wegen Drogenbesitzes laut Polizei kurzfristig in eine Gefangenensammelstelle.

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Das Gebäude wurde nach dem Einsatz versiegelt. Es laufen nun mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- sowie das Infektionsschutzgesetz.

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Immer wieder meldet die Polizei in ganz Deutschland Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung in Form von illegalen Partys. Und immer wieder versuchen sich die Feiernden dabei der Polizei zu entziehen.

Zuletzt passierte das auch in KölnDort löste die Polizei eine illegale Techno-Party mit 41 Gästen auf.

Doch es geht auch noch eine ganze Nummer größer. Eine Woche zuvor hatte die Polizei in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) gleich 200 Menschen bei einer Party erwischt.

Doch diese Veranstaltungen finden natürlich nicht nur in Deutschland statt. Das Coronavirus wütet ja seit rund einem Jahr weltweit, weshalb natürlich auch in anderen Ländern Partys derzeit verboten sind.

Dass sich daran nicht alle Menschen halten, macht dieses Beispiel aus der britischen Hauptstadt London klar: Vor zwei Wochen fand dort nämlich sogar eine Party mit 300 feiernden Menschen statt. Mit einer Hundestaffel und einem Hubschrauber ging die Polizei gegen die illegale Party mit 300 Gästen vor. Die Beamten seien bei der Feier auf Widerstand gestoßen und hätten eine Tür aufbrechen müssen.

Quelle: mit Agenturmaterial der dpa