Armin Laschet Dezember 2020
Foto: Christophe Gateau/dpa

Dass Armin Laschet, der Kanzlerkandidat der Union, häufig für seine vagen und ausweichenden Aussagen angeprangert wird, ist allseits bekannt. In den vergangenen Wochen leistete der Politiker sich gleich mehrere Fehltritte im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe, die weite Teile Nordrhein-Westfalens betraf. Nun hat sich ein Mainzer Unternehmen einen Spaß mit dem NRW-Ministerpräsidenten erlaubt und den Lasch-O-Mat ins Leben gerufen.

Was ist der Lasch-O-Mat?

Der Lasch-O-Mat kombiniert drei Zitatblöcke ursprünglicher Aussagen von Armin Laschet mit eigenen Textelementen der Nutzer. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aus den fertigen Sätzen können dann Grafiken mit Fotos des Kanzlerkandidaten erstellt werden, die Wahlplakaten ähneln. Einzig das Logo „Lasch-O-Mat.de“ lässt erkennen, dass es sich um kein echtes Zitat handelt.

https://twitter.com/DrWaumiau/status/1419891107962441729

Wie der Name des Online-Tools vermuten lässt, ist der Lasch-O-Mat an den bekannten „Wahl-O-Mat“ angelehnt. Eine Website der Bundeszentrale für politische Bildung, die Nutzern auf Grundlage ihrer Einstellungen, Meinungen und Präferenzen aufzeigt, welche Parteien entsprechende Versprechen in ihren Parteiprogramm aufführen.

>> Moderatorin Susanne Wieseler nimmt Armin Laschet nach Interview in Schutz <<

Wer steckt hinter dem Lasch-O-Maten?

Das Mainzer Unternehmen Visualtech GmbH, das auf digitales Marketing spezialisiert ist, hat die beliebte Website erstellt. Auch wenn die Geschäftsführer der FDP nahe stehen, sei Errichtung der Seite nicht aus politischen Motiven geschehen, sondern solle lediglich einen Spaßfaktor darstellen, verriet Geschäftsführer Michael Ziegler gegenüber T-Online. Dass der Ansturm der Netzcommunity so groß sein würde, damit hätte wahrscheinlich selbst der Geschäftsführer nicht mit gerechnet. Als der Hashtag „Laschomat“ auf Twitter viral ging, waren die Serverkapazitäten zunächst überlastet.

Nach eigener Aussage ließ sich der Macher des Tools von einem Tweet inspirieren, der das Prinzip des Lasch-O-Maten bereits skizzierte:

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Weil er sich für den Tweet derart begeisterte, überlegte Ziegler, ob der Lasch-O-Mat nicht mit den bereits vorhandenen Social-Media-Tools umsetzbar wäre. Gesagt, getan! Denkbar ist der lustige Zitatgenerator übrigens auch für weitere Politiker und Politikerinnen.

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