Foto: dpa/Martin Engel
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Ein Sportflugzeug verunglückt auf der Wasserkuppe beim Landeanflug. Auf dem höchsten Berg in Hessen, der bei Fliegern beliebt ist, reißt es drei Menschen in den Tod.

Bei einem missglückten Landeanflug hat ein Sportflugzeug in der Rhön drei Menschen in den Tod gerissen. Zwei Erwachsene und ein Kind starben am Sonntagnachmittag, als das Flugzeug sie auf der Wasserkuppe – dem höchsten Berg in Hessen – erfasste. Die Maschine habe nach dem schief gegangen Landemanöver noch einmal durchstarten wollen, sagte eine Polizeisprecherin.

Medienberichte, wonach es auch Verletzte gegeben haben soll, konnte die Polizei in Fulda am Abend nicht bestätigen. Polizei und Rettungskräfte waren im Einsatz.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr. Die Maschine vom Typ Cessna traf nach Angaben einer Polizeisprecherin die Landebahn nicht richtig und wollte deswegen noch einmal durchstarten. Sie bekam jedoch keinen richtigen Auftrieb mehr, durchbrach einen Schranke und erfasste die Gruppe, die am Rande des Flugplatzes stand.

Ob es sich bei den drei tödlich Verletzten um eine Familie handelte, konnten die Ermittler zunächst nicht sagen. Die Sprecherin betonte, eine Menschenmenge habe sich zum Zeitpunkt des Unglücks nicht an der Stelle befunden.

Die Wasserkuppe im Drei-Länder-Eck Hessen, Bayern und Thüringen ist mit rund 950 Metern Hessen höchster Berg. Der Flugplatz liegt am Nordhang. Der Berg ist beliebt bei Flugsportlern jeder Art. Dort heben Segelflieger ab, kleine Motorflugzeuge und -segler starten zu touristischen Rundflügen. Auch etwa Ultraleichtflugzeuge, Gleitschirm-, Drachen- und Modellflieger gehen dort in die Luft. 20.000 Starts zählt der Flugplatz nach früheren Angaben im Jahr.

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(dpa)