La Palma Wunderhaus
Lava vom Vulkanausbruch umgibt das "Wunderhaus" auf der Insel La Palma. Der Vulkanausbruch auf der kleinen Kanaren-Insel La Palma hat Hunderte Häuser zerstört - dieses ist jedoch auf wundersame Weise verschont geblieben. Foto: Emilio Morenatti/AP Pool/dpa

Der Vulkanausbruch auf der kleinen Kanaren-Insel La Palma hat Hunderte Häuser zerstört – eines ist jedoch auf wundersame Weise verschont geblieben.

Wie auf Bildern und Videos zu sehen ist, floss der Lavastrom um das kleine Gebäude in der Ortschaft „El Paraíso“ (deutsch: Das Paradies) herum:

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Instagram angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Beitrag laden

Das im kanarischen Stil erbaute Einfamilienhaus gehöre einem Rentnerpaar aus Dänemark, berichtete die spanische Zeitung „El Mundo“. Die beiden seien über 80 und hätten die Insel seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht mehr besucht.

„Wir sind erleichtert, dass es noch steht. Irgendwann werden wir das Haus wieder genießen können. Oder wir überlassen es unseren drei Kindern“, habe das Paar unter Tränen gesagt, zitierte die Zeitung eine niederländische Unternehmerin, die das Haus vor Jahren mit ihrem Mann gebaut hatte. „Wir haben alle wie verrückt geweint, als ich ihnen erzählt habe, dass ihr geliebtes Haus intakt ist“, ergänzte sie.

Sie bedankte sich zudem bei Alfonso Escalero, dessen Produktionsfirma die ersten Bilder des Hauses in sozialen Netzwerken verbreitet habe. Dort wird es inzwischen das „Wunderhaus» von La Palma genannt – zumal andere Gebäude in der nahen Umgebung sowie die örtliche Schule von den Lavamassen begraben wurden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Instagram angezeigt werden. Ich kann die Einbettung solcher Inhalte auch über die Datenschutzseite blockieren.

Beitrag laden

Der Vulkan im Naturpark Cumbre Vieja spuckt seit Sonntag Asche, Gesteinsbrocken und um die 1000 Grad heiße Lava aus. Auch Bananenplantagen, Straßen und Stromleitungen wurden zerstört. Verletzte gab es bislang aber nicht.

Quelle: dpa