Foto: Shutterstock / Natursports
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Kurioses Studienergebnis aus Österreich: Durch die Analyse von Hundehaufen haben Forscher herausgefunden, dass Hundekot in Wien mehr Parasiten enthält, wenn er auf der Straße oder im Park liegengelassen wird.

„Dies könnte wohl mit dem unterschiedlichen Hygienebewusstsein der Hundehalter zusammenhängen“, erklärt Forscherin Barbara Hinney von der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Die Forscher hatten gut 1000 Hundehaufen analysiert. Um die Ausbreitung von Parasiten zu vermeiden, solle man Hundekot schlicht und einfach ordnungsgemäß entsorgen, empfehlen die Wissenschaftler. Damit würde man das Infektionsrisiko für Menschen und andere Tiere gering halten.

Die Studie im Fachmagazin „Veterinary Parasitology“ zeigt zudem, dass der Kot von Wiener Hunden vergleichsweise wenig Parasiten wie etwa Hundespulwürmer (Toxocara canis) enthält. In anderen europäischen Städten sei die Häufigkeit von Parasiten höher, heißt es in einer Mitteilung zur Studie.

Auch im Vergleich mit Proben aus stadtnahen beziehungsweise ländlichen Regionen in Österreich war die Häufigkeit von Parasiten in Wien demnach deutlich geringer. Ob in einem Viertel viele oder wenige Menschen und Vierbeiner leben, habe hingegen keine Auswirkungen auf die Häufigkeit von Parasiten gehabt.

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(dpa)