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Gelungener Kundenservice sieht definitiv anders aus! Via Twitter hatte sich ein Unitymedia-Kunde über seine offenbar mangelhafte oder gar fehlende Internetverbindung beklagt und freundlich beim Service nachgefragt, was denn los sei. Die Antwort fiel allerdings wenig professionell aus.

„Da will ich streamen und nix geht mehr :/ Kann @UnitymediaHilfe was dazu sagen?“, schrieb ein Nutzer mit dem Namen „MaiAir“ bei Twitter und wendete sich damit an den Support seines Netzbetreibers. Die Antwort folgte prompt, war aber weder hilfreich noch sonderlich charmant. „Für wenn möchtest du den Streamen – etwa für die 3 Follower, die du hast?“, fragte der Service zurück.

Was offenbar lustig gemeint sein sollte, ging ordentlich nach hinten los. Mal abgesehen von den Rechtschreibfehlern („wenn“ statt „wen“ und „den“ statt „denn“), zeigten sich viele Nutzer des Kurznachrichtendienstes empört. Hier eine Auswahl der Reaktionen:

Und die Reaktion von Unitymedia? Die machte es nicht besser. Ein Mitarbeiter namens Marc twitterte spöttisch „War doch nicht böse gemeint – wollten nur was für deinen FAME tun“, ehe er sich mit dem eigentlichen Problem des Kunden beschäftigte.

Wenig später folgte ein Tweet von Tara, ebenfalls Mitarbeiterin im Support-Team von Unitymedia, die auf einen weiteren Twitter-Kommentar eingehen wollte. Lustiger wurde es dadurch aber nur bedingt:

Ob „MaiAir“ seinen Vertrag bei Unitymedia nun kündigen wird, scheint derweil noch nicht entschieden. Eigentlich neige er nicht dazu, direkt etwas zu kündigen, „aber diese Antwort hat mich etwas sprachlos gemacht. Werde mir dazu Gedanken machen“, schreibt er. Fest steht jedenfalls: Einen Gefallen hat sich Unitymedia mit dieser Reaktion ganz sicher nicht getan.

Das hat das Unternehmen dann wohl doch auch noch selbst eingesehen und eine offizielle Entschuldigung verfasst. Ob das Thema damit aus der Welt ist?

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