Foto: Shutterstock/OlgaOsa
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Eine Münchner Domina hat ein Jahr lang nach einem Kunden gesucht, der einen Termin bei ihr platzen ließ. Dazu schaltete sie sogar das rumänische Konsulat und einen Schafzüchterverein ein, wie das Münchner Amtsgericht am Freitag mitteilte.

Sie verlangte 1451,80 Euro Ausfallhonorar von dem aus Rumänien stammenden Mann, der ihr wohl einen falschen Namen genannt hatte (Az.: 275 C 4388/18). Per Internetrecherche fand sie heraus, dass ein Mann mit dem genannten Namen mit Schafen handelte. Doch auch ein Schafzüchterverein konnte ihr nicht helfen – ebenso wenig das Konsulat. Im Internet stieß die Domina schließlich auf eine Adresse.

Doch der Mahnbrief der Domina ging an den Falschen. Der alte Mann aus Rumänien bekam daraufhin Ärger mit seiner Ehefrau – und musste auch noch zum Gerichtstermin nach München reisen. Dort stellte sich heraus, dass sich möglicherweise ein Geschäftspartner seiner Identität bedient hatte.

Das Gericht brachte die Domina, die sich mit ihrer Forderung auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bezog, schließlich dazu, die Klage zurückzuziehen.

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(dpa)