Ein 19 Monate altes Kleinkind aus den USA ist bei einem dramatischen Ereignis auf einem Kreuzfahrtschiff vom elften Deck in den Tod gestürzt. Der Opa, der das Mädchen auf dem Arm hielt, soll an einem offenen Fenster ausgerutscht sein.

Das Kreuzfahrtschiff „Freedom of the Seas“ war zum Zeitpunkt des Vorfalls am 7. Juli in San Juan, der Hauptstadt Puerto Ricos, angedockt. Wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf lokale Medien berichtet, soll der Großvater des Kindes ausgerutscht sein, als er das Mädchen auf dem elften Deck in der Nähe eines offenen Fensters auf dem Arm hielt.

Das Mädchen soll anschließend rund 45 Meter in die Tiefe gefallen und auf dem harten Betonboden am Hafen aufgeschlagen sein. Rettungskräfte brachten die Einjährige in ein Krankenhaus, wo die Ärzte aber nur noch ihren Tod feststellen konnten.

Ein Passagier, der sich ebenfalls auf dem elften Deck befunden hat, berichtete „Telemundo PR“ von den Sekunden nach dem Vorfall: „Ich habe die Mutter angeschaut, nachdem ich ihren Aufschrei gehört habe. Dieser Ton, ein solcher Schrei des Schmerzes, ist nicht mit irgendeinem anderen Schrei zu vergleichen.“

Das Mädchen war gemeinsam mit ihrem Bruder, den Eltern und beiden Großeltern-Paaren auf dem Schiff der Kreuzfahrtgesellschaft „Royal Carribean International“ unterwegs. Ein Mitarbeiter des örtlichen „Department of Public Security“ teilte mit, der Großvater habe mit dem Mädchen gespielt, als es von seinen Armen fiel.

Zudem habe eine Mordkommission den Vorfall untersucht, man gehe jedoch von einem Unfall aus. Weil die Familie, die von Notfallseelsorgern betreut wird, unter Schock steht, war eine Befragung der Familienmitglieder noch nicht möglich.

In einem Online-Forum berichten Personen, die behaupten, sich mit dem betroffenen Kreuzfahrtschiff auszukennen, dass sich auf dem elften Deck der Pool-Bereich befindet. Daher sei das elfte Deck das einzige, auf dem offene Fenster erlaubt seien.

Update, 10. Juli 2019: Inzwischen gibt es Stimmen, die von anderen Umständen ausgehen, die zum Tod des Kleinkindes führten.