Krankenschwester fälscht Corona-Impfpässe und wird in drei Monaten zur Millionärin

Gefälschte Corona-Impfpässe – ein Millionengeschäft? Eine Krankenschwester ist so offenbar binnen drei Monaten zur Millionärin geworden.
Impfausweis Impfpass
Impfpässe und die dazu gehörigen Dokumente, so sieht der Papierkram in Deutschland aus. Foto: Sven Hoppe/dpa
Impfausweis Impfpass
Impfpässe und die dazu gehörigen Dokumente, so sieht der Papierkram in Deutschland aus. Foto: Sven Hoppe/dpa

Es ist offenbar sogar ein Millionengeschäft! Immer mehr Berichte kommen auf, wie lukrativ das Fälschen von Corona-Impfpässen offenbar für die Kriminellen war, die hinter den Aktionen gesteckt haben. Kaum jemand dürfte finanziell aber so profitiert haben wie diese Kinderkrankenschwester. Sie wurde offenbar in nur wenigen Monaten zur Millionärin.

Wie „CBS New York“ berichtet, hat die Polizei geradezu einen Ring an Personen auffliegen lassen, die an der Impfpass-Fälschung offenbar beteiligt waren. An der Spitze dieses Zusammenschlusses war eine 49 Jahre alte Kinderkrankenschwester aus Long Island. Sie soll offenbar gemeinsame Sache mit ihrer Angestellten gemacht haben.

Krankenschwester wird Corona-Millionärin – mit kriminellen Machenschaften

Zudem pikant: Unterstützt wurden sie offenbar dabei von dem Ehemann der 49-Jährigen, der seinerseits Polizist ist. Gegen die 49-Jährige und ihre Angestellte wurden nun Strafverfahren eingeleitet, nachdem der Corona-Skandal aufflog. Ihr Ehemann muss sich zunächst einer internen Untersuchung beim „New York Police Department“ stellen. Allerdings ist je nach Verlauf der Ermittlungen nicht ausgeschlossen, dass auch er wegen Beihilfe ins Visier der Ermittler gerät.

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Die Beamten hatten zuletzt Verdacht geschöpft und unternahmen dann eine Hausdurchsuchung bei der Krankenschwester. Allein bei dieser Durchsuchung fanden sie eine Summe von umgerechnet über 800.000 Euro, die im direkten Zusammenhang zu den Fälschungen stehen sollen. Insgesamt gehen die Ermittler davon aus, dass sie mit ihren kriminellen Machenschaften über 1,3 Million Euro in nur drei Monaten eingestrichen hat.

Wie viel kostet ein gefälschter Corona-Impfpass? So viel nahm die Kriminelle ein

Offenbar waren es Personen, die im unmittelbaren Umfeld der Praxis der Krankenschwester leben und arbeiten, die die Polizei verständigten. Sie wunderten sich, dass im Vergleich zu früheren Zeiten plötzlich deutlich mehr Menschen in der Praxis ein- und ausgingen. Aus der Praxis heraus sollen die beiden Beschuldigten Erwachsene und Kinder mit gefälschten Impfpässen versorgt haben. Offenbar kassierten sie dafür rund 200 Euro von Erwachsenen und pro Kind knapp 75 Euro.

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