Foto: Facebook/Lilith Carroll
Foto: Facebook/Lilith Carroll

Tatort Flughafen: Eine Transgender-Frau wird bei der Sicherheitskontrolle gegen ihren Willen als Mann behandelt, in einen Nebenraum geführt und gedemütigt. Jetzt traut sie sich nicht mehr, einen Flughafen zu betreten und will eine Therapie machen.

Lilith Keeva Carroll erklärte der „Sun„, dass sie von London nach Dublin fliegen wollte, als der Sicherheitsscanner streikte. Demnach wollten die Beamten sie manuell kontrollierten und schienen überrascht, als sie einen BH ertasteten.

Carroll schrieb dazu auf Twitter: „Ich hatte eine furchtbar traumatische Erfahrung, als ich vor meinem Flug um 20.05 Uhr von Luton nach Dublin durch die Sicherheitszone ging… Ein Typ durchsuchte und berührte meine Brüste in aller Öffentlichkeit.“

Offensichtlich befürchtete die Security, dass darunter etwas versteckt sei und befahlen Carroll, den BH auszuziehen. Sie müssten sehen, ob sich darunter etwas verbirgt. Dazu waren sie in einen Nebenraum gegangen.

Der „Sun“ sagte Carroll: „Ich konnte ihm nicht ins Gesicht sehen. Ich öffnete mein Hemd, um ihm den BH zu zeigen. … Er befahl mir, ihn zu entfernen, was ich tat, während ich versuchte meine Brüste zu bedecken.“ Carroll blieb „zitternd und weinend“ zurück.

Der Flughafen gab später eine Erklärung ab: „Es hat uns sehr leidgetan zu hören, dass Frau Carroll in schweren Stress geraten ist. Wir haben sofort eine interne Untersuchung eingeleitet. In Zukunft werden wir enger mit der örtlichen Gemeinschaft für Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender zusammenarbeiten, um unsere Ausbildung für das Sicherheitspersonal zu verbessern.“

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