Absturz Kleinflugzeug in Texas
Foto: Shaban Athuman/The Dallas Morning News/dpa

Die Maschine hebt erst planmäßig ab, schert dann aber nach links aus und kracht in einen Hangar: Zehn Insassen des Flugzeugs kommen bei der Tragödie in Texas um.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Texas sind zehn Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine sei am Sonntag beim Start vom Regionalairport Addison im Großraum Dallas in eine leerstehende Flugzeughalle gekracht, teilte die Flugaufsichtsbehörde FAA mit.

Bei den Todesopfern handelt es sich um zwei Besatzungsmitglieder und acht Passagiere des Flugzeugs. „Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel über die Menschen an Bord“, sagte der Vize-Chef der nationalen Transportsicherheitsbehörde, Bruce Landsberg.

Die Maschine vom Typ Beechcraft BE-350 King Air war demnach auf dem Weg nach St. Petersburg im Staat Florida. Edward Martelle, ein Vertreter der Stadtverwaltung von Addison, sagte, das Flugzeug habe planmäßig am Südende des Flughafens abgehoben, sei dann aber nach links abgedriftet, habe seine linke Tragfläche verloren und sei in den Hangar gestürzt. Ob der Hergang auf einen Triebwerksausfall hindeutete, konnte Landsberg zunächst nicht bestätigen.

Augenzeuge David Snell sagte dem Sender KDFW TV, dass ihm schon die Geräusche der Unglücksmaschine beim Start verdächtig vorgekommen seien. „Es sah so aus, als ob sie ganz klar verminderten Antrieb hatte.“ Snell hatte sich nach eigenen Angaben mit einem Freund auf den Abflug aus Addison vorbereitet, als er Zeuge der Tragödie geworden sei.

Beim Absturz der Maschine in den Flugzeughangar brach ein Feuer aus, das aber rasch gelöscht wurde, wie Behördenvertreter Martelle sagte. Das zweimotorige Kleinflugzeug wurde durch den Brand zerstört. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie schwarzer Rauch aus dem Gebäude aufstieg. Im Hangar klaffte ein großes Loch. (dpa)