Foto: ANUCHA PONGPATIMETH/shutterstock (Symbolbild)
Foto: ANUCHA PONGPATIMETH/shutterstock (Symbolbild)

In Wales hat eine ehemalige Einserstudentin ein Kind im Gefängnis geboren. Weil sie ihre lesbische Freundin misshandelte und eine weitere Frau in einer Bar verprügelte, landete sie im Knast. Drogen warfen sie aus der Bahn.

Mehrere Vergehen brachten die 22 Jahre alte Ciara Mansell aus dem Süden Wales auf die Anklagebank. Unter anderem misshandelte sie ihre Freundin aus einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. In einem weiteren Vorfall verletzte sie mit einem Bierkrug eine Frau, als sie aus einer Bar geschmissen wurde und musste daraufhin in Untersuchungshaft. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits schwanger. Das berichtet die „Daily Mail„.

Krass: Das Baby brachte sie zur Welt, als sie im Gefängnis saß. Das Kind lebt zurzeit bei der Mutter der 22-Jährigen, während Mansell noch hinter Gittern sitzt. Über den Vater ist nichts bekannt.

Wie das Gericht feststellte, handelte es sich bei der Blondine um eine Musterstudentin mit sehr guten Noten. Dann fing sie durch die Bekanntschaft mit einem älteren Mann an, mit Ketamin und anderen Drogen zu experimentieren – und wurde kriminell.

Während Mansell weinend auf der Anklagebank saß, sagte Richter Tom Crowther: „Sie waren ein intelligentes und vertrauenswürdiges Mädchen mit einer strahlenden Zukunft. Es ist eine große Schande. Sie haben nun die schmerzvolle Erfahrung gemacht, dass Ihnen ihr Baby weggenommen wurde, weil sie im Gefängnis waren. Nun müssen sie sich entscheiden, sich zu ändern – für Sie und für Ihr Baby.“

Mansell wurde zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt, darf das Gefängnis aber bereits in der kommenden Woche verlassen, nachdem sie einen Teil ihrer Strafe schon während der U-Haft verbüßte.