Bekannte US-Impfgegnerin stirbt am Coronavirus: Staatsanwältin Kelly Ernby wurde nur 46 Jahre alt

Erneut ist eine bekannte Impfgegnerin in den USA nach einer Corona-Infektion gestorben. Kelly Ernby wurde nur 46 Jahre alt.

In den vergangenen Tagen und Wochen ist es vermehrt zu Todesfällen unter Impfgegnern und Corona-Leugnern in den USA gekommen. Neuestes prominentes Opfer ist die Staatsanwältin Kelly Ernby.

Sie galt als große Versprechung unter den Republikanern im Bezirk Orange County im US-Bundesstaat Kalifornien und hatte sich immer wieder gegen eine Impfung so wie eine damit verbundene Impfpflicht ausgesprochen. Nun ist Ernby tot – gestorben am Coronavirus, wie die „Los Angeles Times“ berichtet.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Kelly Ernby (@kellyernby)

„Ich finde nicht, dass die Regierung vorschreiben sollte, welche Impfstoffe die Menschen nehmen“, hatte sich Ernby noch vor der COVID-19-Pandemie in einer Online-Ratssitzung im November 2019 entschieden gegen ein neues Landesgesetz ausgesprochen, das die Impfvorschriften für kalifornische Schulkinder verschärfen sollte. „Ich denke, das ist eine Entscheidung zwischen Ärzten und ihren Patienten…. Wenn die Regierung schon Impfstoffe vorschreibt, was soll sie dann noch vorschreiben?“

Zuletzt sprach sie am 4. Dezember bei einer Kundgebung, wo sie sich erneut gegen härtere Vorschriften aussprach. „Es gibt nichts, was im Moment wichtiger ist als unsere Freiheiten“, sagte sie Ernby. Nun musste sie ihre Freiheit, sich nicht impfen zu lassen, mit dem Tod bezahlen.

Das könnte dich ebenfalls interessieren: