Pony Flirty Flugzeug
Foto: Twitter/flirty.the.mini.service.horse

Da steht ein Pferd auf dem Flur! Nicht ganz, es ist ein Pony. Und es steht im Mittelgang eines Linienfluges. Gibt’s doch nicht, mögen einige denken. Doch, das gibt es!

Die Passagiere des American-Airline-Fluges von Chicago nach Omaha staunten laut eines Berichts des US-Portal „Metro“ nicht schlecht über den ungewöhnlichen Mitreisenden mit der feschen Mähne und den vier Beinen.

Dabei macht „Flirty“, so heißt das Mini-Pony, derlei Ausflüge regelmäßig. Denn es ist ein sogenanntes „Emotional support Animal“. Es hilft seiner Besitzerin gegen Panikattacken oder Depressionen. Sie werden anders trainiert als Tiere, die beispielsweise zur Unterstützung bei körperlichen Behinderungen ausgebildet werden.

Schon beim Check-in am Flughafen in Chicago waren fast alle Blicke auf den weiß-grauen Vierbeiner gerichtet.

In aller Regel handelt es sich bei „Emotional support Animal“ um Hunde, doch die „Flirty“-Besitzerin ist eben gegen den besten Freund des Menschen allergisch. Deshalb muss in diesem Fall das Pony ran. Das erklärte sie auf dem Instagram-Account des Ponys den 8700 Followern.

Drei Sitze waren notwendig, damit Flirty in der Economy Class ausreichen Platz hatte. So überstand das Tier die anderthalb Flugstunden problemlos.

Flirty hatte übrigens auch reichlich Spaß mit der Crew an Bord. Was offenbar aktuell noch revolutionär erscheint, dürfte in Zukunft jedenfalls gang und gäbe sein, denn erst im vergangenen Monat hat das US-Verkehrsministerium beschlossen, dass Airlines bestraft werden können, wenn diese Passagiere mit „emotional support animals“ ablehnen. In Großbritannien gibt es hingegen nur wenige Airlines, die beispielsweise Hunde in der Passagier-Kabine erlauben. Das schützt allerdings auch nicht immer vor ungebetenen Gästen…