Bei einer Verfolgungsjagd durch Berlin sind vier Polizisten verletzt worden. Ein 30-Jähriger hatte mit seinem Auto in der Nacht zum Freitag zunächst einen Einsatzwagen gerammt, um einer Verkehrskontrolle zu entgehen. Doch dann ging es erst richtig los.

Die Beamten wollten seiner Flucht mit einer Sperrung der Stadtautobahn ein Ende setzen. Doch der Fahrer und sein Beifahrer sprangen über die Begrenzungsmauer der A100 auf die S-Bahn-Gleise und rannten davon.

Den 30-Jährigen zogen die Beamten nach Polizeiangaben schließlich mit Gewalt aus einem Versteck unter einem abgestellten Anhänger hervor. Sie nahmen ihn vorläufig fest. Dabei wehrte sich der Mann laut Polizei heftig. Der 24 Jahre alte Beifahrer war zuvor geschnappt worden.

Drei Polizisten mussten ihren Dienst beenden, zur Art ihrer Verletzungen machte die Behörde keine Angaben. Der Festgenommene wurde im Krankenhaus behandelt, sein Führerschein und sein Auto wurden beschlagnahmt.

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(dpa)