Mädchen (11) wird von Karnevalswagen eingequetscht – und stirbt im Krankenhaus

Beim Karnevalsauftakt in Rio de Janeiro wurde ein elfjähriges Mädchen von einem Wagen eingequetscht und verlor ein Bein. Einen Tag später starb es.
Karneval Rio de Janeiro
Mitglieder der Sambaschule Unidos de Padre Miguel treten während der Karnevalsparade von Rio de Janeiro im Sambadrome Marques de Sapucai auf. Foto: William Volcov/ZUMA Press Wire/dpa
Karneval Rio de Janeiro
Mitglieder der Sambaschule Unidos de Padre Miguel treten während der Karnevalsparade von Rio de Janeiro im Sambadrome Marques de Sapucai auf. Foto: William Volcov/ZUMA Press Wire/dpa

Unfassbare Trägödie: Am Donnerstag wurde beim Karnevalsauftakt in Rio de Janeiro ein Mädchen lebensgefährlich verletzt. Einen Tag später starb die Elfjährige im Krankenhaus.

Wie das brasilianische Nachrichtenportal „G1“ unter Berufung auf das Gesundheitssekretariat der Stadt berichtete, hatte das Mädchen mit seiner Mutter in der Nähe des Sambodroms etwas gegessen und war aufgestanden, um die vorbeifahrenden Umzugswagen anzuschauen. Dabei wurde sie zwischen einem der Wagen und einem Pfosten eingequetscht. Es verlor ein Bein und erlitt zudem einen Herzstillstand sowie eine Verletzung des Brustkorbs. Auch das zweite Bein des Kindes befand sich in kritischem Zustand.

Einen Tag später erlag die Elfjährige dann im Krankenhaus ihren Verletzungen. Dies berichteten brasilianische Medien am Freitag unter Berufung auf das Hospital Souza Aguiar, wo sich die Verunglückte seit Donnerstag befand.

Der Verband der Sambaschulen von Rio zeigte sich „G1“ zufolge bestürzt. Die betroffene Sambaschule „Em Cima da Hora“ teilte demnach mit, sie kläre derzeit mit der Liga der Sambaschulen und den Behörden, was passiert sei.

Der weltberühmte Karneval von Rio hatte am Mittwochabend (Ortszeit) mit Umzügen der Aufstiegsklasse begonnen. Im vergangenen Jahr war das Spektakel wegen der Corona-Pandemie abgesagt, in diesem Jahr von Februar auf April verschoben worden. Am Freitag und Samstag werden dann die zwölf Sambaschulen der ersten Liga defilieren. Zehntausende von der Tribüne aus sowie Millionen vor den Fernsehschirmen in Brasilien und auf der ganzen Welt verfolgen die Umzüge im Sambodrom.

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dpa