Ein Junggesellenabschied auf Mallorca endete für einen 41 Jahre alten Engländer tragisch: Nach einem Kopfsprung in den Swimming Pool musste Keith Dungait von seinen Kumpels wiederbelebt werden.

Der Unfall ereignete sich am vorigen Donnerstag, gerade als die Party beginnen sollte. Dungait sprang kopfüber in einen Pool und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Seine Freunde zogen ihn aus dem Wasser und leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein, bevor der Krankenwagen kam.

Mann fällt ins Koma

Seine Frau Christina flog sofort mit ihren beiden Kindern Ronnie, sieben Jahre alt, und Macaulay, fünf Jahre alt, nach Mallorca, nachdem ihr die schreckliche Nachricht übermittelt wurde. Ihr Mann kämpfte in der Nacht noch um sein Leben, fiel zuvor ins Koma. Das berichtet Chronicle Live.

Mittlerweile ist der 41-Jährige wieder bei Bewusstsein, aber die Ärzte bezweifeln, dass Dungait jemals wieder laufen kann. „Er ist immer noch Keith, das ist das Wichtigste. Er hat keine Gehirnschäden, erinnert sich an alles und erkennt uns.“

Der zweifache Vater zog sich bei seinem Unfall mehrere Wirbelbrüche sowie starke Schädelprellungen zu. Seine Arme kann der 41-Jährige wieder bewegen, allerdings ist er noch halbseitig gelähmt. Seine Reha wird mindestens ein Jahr dauern. Ob er jemals wieder laufen kann, bleibt unklar.

Beteiligte des Junggesellenabschieds und Freunde der Familie haben eine Spendenaktion gestartet, um die Flugkosten der Familie und Dungaits Reha zu finanzieren. 20.000 Pfund wurden bereits eingesammelt. So postete beispielsweise Jeff Williams, einer seiner Kumpels, Bilder aus dem Krankenhaus, die den verwundeten Dungait zeigen und rief zur Verbreitung des Posts auf.

Ehefrau Christina: „Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es ist unglaublich, wie viel Unterstützung wir erhalten. Ich kann nicht sagen, wie dankbar ich bin.“

Mittlerweile befindet sich die Ehefrau mit ihren Kindern wieder im heimischen England, will aber zum Wochenende wieder nach Mallorca fliegen, wenn Ehemann Keith an der Wirbelsäule operiert wird.

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