Puma
Foto: Shutterstock/Phil Silverman

Ein Puma hat im US-Staat Colorado einen achtjährigen Jungen angegriffen und schwer verletzt. Das Raubtier habe dem Opfer in den Kopf gebissen, teilten Behördenvertreter am Donnerstag mit.

Der Junge kam ins Krankenhaus, sein Zustand wurde als ernst, aber stabil beschrieben. Er habe am Vorabend im Ort Bailey vor seinem Haus mit seinem Bruder auf einem Trampolin herumgetollt, als ein Freund von nebenan ihn gerufen habe.

Als der Junge daraufhin losrannte, habe ihn der Puma angesprungen und ihn gebissen, berichteten Ermittler der Natur- und Wildtierbehörde von Colorado.

Vater wird zum Helden, weil er instinktiv alles richtig macht

Der Bruder des Opfers sei ins Haus gerannt und dem Vater erzählt, was passiert sei. Dieser eilte hinaus und näherte sich dem Puma, der daraufhin von seinem Kind abließ und das Weite suchte.

„Das war ziemlich heroisch“, sagte Rebecca Ferrell, Sprecherin der Wildtierbehörde, über das Vorgehen des Vaters. Er habe alles getan, was die Behörde in einem solchen Fall empfehle. „Er rannte auf es (das Tier) zu. Er baute sich lautstark vor ihm auf.“

Es war nicht die erste Puma-Attacke, die sich im US-Bundesstaat Colorado ereignete. Erst im Februar hatte eine Raubkatze dort einen Jogger angegriffen. Schaut euch die Geschichte an, sie hat ein mehr als überraschendes Ende:

Nach dem aktuellen Vorfall wurden Fallen gelegt und Suchhunde eingesetzt, um den Berglöwen aufzuspüren. Einmal gefunden, solle er getötet werden, hieß es. Es war bereits die dritte Puma-Attacke in Colorado im laufenden Jahr.

Quelle: dpa