Foto: AFP
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Der frühere Radprofi Jan Ullrich hat einem Medienbericht zufolge den Vorwurf zurückgewiesen, am Hamburger Flughafen einen Mann angegriffen zu haben.

„Ich habe in Hamburg niemanden attackiert“, zitierte „Focus Online“ am Donnerstag aus einer Botschaft, die die Redaktion nach eigenen Angaben von dem 44-Jährigen erhalten hatte. Er habe einen Begleiter gehabt, der dies bezeugen könne.

„Mir ist bewusst, dass es in letzter Zeit Missverständnisse um meine Person gegeben hat. Diese werden aufgeklärt“, schreibt er weiter. Die Nachricht endet mit den Worten: „Es gibt kein Zurück in die alte Welt. Keinen Plan B. Dies ist eine Prüfung, die ich meistern werde. Bitte gebt mir Verständnis und Zeit, die ich benötigen werde. Ich werde kämpfen. Das verspreche ich! Euer Jan Ullrich.“

Ein Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebs hatte Strafanzeige gegen Ulrich bei der Polizei gestellt. Nach Angaben der Beamten wirft er dem früheren Profisportler vor, ihn attackiert zu haben. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung laufen. Weil der Mann die Anzeige erst am Folgetag erstattete, war die Polizei nicht vor Ort.

Ulrich war im August bereits in Frankfurt am Main vorübergehend festgenommen worden, weil er in einem Hotel eine Escortdame gewürgt haben soll. Gegen ihn wird daher unter anderem wegen versuchten Totschlags ermittelt. Aufgrund seines Zustand wurde er anschließend vorübergehend in eine psychiatrische Klinik gebracht. Danach begab er sich laut Medienberichten in eine Entzugsklinik bei Frankfurt, um eine Therapie zu beginnen.

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(AFP)