Foto: Rionegro/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Ein Jäger aus dem US-Bundesstaat Arkansas hat die jüngst begonnene Jagdsaison mit einem Angriff auf einen Hirsch einläuten wollen. Nun ist Thomas Alexander tot. Er wurde zum Opfer des Hirsches, den er eigentlich erlegen wollte.

Wie die „BBC“ berichtet, hat sich Alexander im Ozark-Plateau auf die Jagd begeben. Schnell nahm der 66-Jährige einen Hirsch ins Visier und schoss auf ihn. Das Tier brach vor ihm zusammen.

Alexander rechnete offenbar damit, dass er das Wild bereits mit dem Treffer erlegt hatte und ging auf den liegenden Hirsch zu, um sicherzugehen, dass er nicht mehr lebt. Das erwies sich letztlich als fataler Fehler.

Denn gerade, als sich der 66-Jährige in unmittelbare Nähe des Hirsches begab, erholte sich dieser von dem abgefeuerten Schuss und griff den Jäger an. Das Tier spießte ihn mit seinem Geweih auf und verletzte den US-Amerikaner bei dem Angriff schwer.

Alexander gelang es noch, seine Frau anzurufen, die daraufhin den Notruf wählte, allerdings verstarb der Mann wenig später im Krankenhaus. Keith Stephens von der regionalen Jagdbehörde erklärte, dass der Todesgrund erst endgültig festgestellt werden kann, nachdem alle Untersuchungen abgeschlossen sind.

Allerdings wurden zahlreiche Stichwunden im Körper Alexanders festgestellt, die auf schwere Verletzungen durch das Geweih des Hirsches hindeuten. Stephens spricht von „einem der komischsten Zwischenfälle“, die er bisher erlebt habe.

Der 66-Jährige sollte nach der Hirsch-Attacke mit einem Helikopter in eine Spezialklinik geflogen werden. Auf dem Weg zum Helikopter setzte aber seine Atmung aus und er musste reanimiert werden. Dann kam jede Hilfe zu spät. Nach dem verletzten Hirsch wird unterdessen noch gesucht.