Foto: AFP/Brendan Smialowski
Foto: AFP/Brendan Smialowski

Zum zweiten Mal weltweit ist ein HIV-Patient nach einer Stammzellen-Transplantation virenfrei. Das berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Nature“.

Dem an Blutkrebs erkrankten Mann waren demnach Stammzellen eines Knochenmark-Spenders mit einer seltenen genetischen Veränderung transplantiert worden. Bei dem „Londoner Patienten“ gebe es nun seit fast 19 Monaten kein Anzeichen des Aids-Virus.

Die bisher einzige dokumentierte „Heilung“ eines HIV-Patienten ist der Fall des US-Bürgers Timothy Brown (oben im Bild) vor rund zehn Jahren. Die Heilung setzte bei dem als „Berliner Patient“ bekannt gewordenen Brown ein, nachdem ihm Spender-Knochenmark transplantiert worden war. Dieses wies eine genetische Veränderung auf, die eine Infektion mit HIV verhindert – wie jetzt im Fall des „Londoner Patienten“.

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(AFP)